Predigten zur Fastenzeit
Die Predigt zur Fastenzeit in Sankt Familia - Tradition einer etwas anderen Predigt
Wieder glauben können – Jesus und die Bedeutung seiner Botschaft in der Welt von Heute. Das ist das aktuelle Thema der traditionsreichen Veranstaltungsreihe „Fastenpredigten“ in Sankt Familia.
Drei namhafte kirchliche Persönlichkeiten, die Bibelwissenschaftlerin Ilse Müllner aus Kassel, der Generalvikar des Bistums Osnabrück Theo Paul und der Benediktinerpater Anselm Grün aus Münsterschwarzach stellen sich der Frage nach Jesus Christus.
Für das Christentum ist er die Schicksalsfigur schlechthin. An ihm entscheidet sich der Glaube. An ihm wird das Handeln Gottes an uns Menschen sichtbar.
Umso schwerer wiegt dann die Frage, warum Gott Jesus sterben ließ, warum auch wir leiden müssen. Teilen wir das Schicksal Jesu?
Welche Bedeutung haben er, sein Leben und Sterben für uns heute?
Die Fastenpredigten, die mitten in die Vorbereitungszeit auf Ostern hineingestellt sind, gehen seiner Botschaft nach und der Möglichkeit, auch in der Welt von heute noch glauben zu können.
Sonntag, 11. März 2012, 17:00 bis 18:00 Uhr
Prof. Dr. Ilse Müllner, Kassel
Warum musste Jesus sterben? [ hören ] [ lesen ]
"Nicht dass Jesus gestorben ist, sondern wie er gestorben ist, ist anstößig." sagt Prof. Dr. Ilse Müllner in ihrer Predigt zur Fastenzeit in Sankt Familia. Warum musste Jesus so sterben? Mit den Wörtern „warum“ und „musste“ in der Frage nach dem Tod Jesu wagen wir uns vor in die Tiefen oder auch Untiefen des christlichen Glaubens.
Sonntag, 18. März 2012, 17:00 bis 18:00 Uhr
Generalvikar Theo Paul, Osnabrück
Wie glauben in der Welt von heute? [ hören ]
Sonntag 25. März 2012, 17:00 bis 18:00 Uhr
Pater Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach
Warum lässt der gute Gott uns leiden? [ hören ]
Viele Menschen verzweifeln in ihrem Leben an der Erfahrung von Leid und Ungerechtigkeit und wenden sich vom christlichen Glauben ab. Ihr Argument: Wenn es einen Gott gibt, warum gibt es dann all das Böse und das Leiden in der Welt? Angesichts des Leids gilt: Entweder ist Gott ohnmächtig - dann ist er nicht "allmächtig" und ist selber dem Treiben des Bösen hilflos ausgesetzt. Oder Gott ist nicht "gut" und bleibt desinteressiert an all dem, was in der Welt geschieht. Oder es gibt keinen Gott und der Mensch ist auf sich allein gestellt. So gilt die Frage nach dem Leid für viele Menschen als die "Speerspitze des Atheismus".
Ort:
Kirche Sankt Familia
Kassel, Kölnische Straße 53 (Nähe Hauptbahnhof, 7 min Fußweg)
Haltestelle "Kirche St. Familia"
Buslinien 10, 52, 110, 500
Veranstalter:
Katholische Kirche Kassel im Bistum Fulda


